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Auto Journal

Ohne Auto läuft fast nichts

Mobilität

Im ländlichen Raum geht ohne Auto meist nichts. Foto: ADAC
Im ländlichen Raum geht ohne Auto meist nichts. 
Foto: ADAC
Vernachlässigt, ausgebremst und abgehängt – in der öffentlichen Wahrnehmung werden die Lebensverhältnisse im ländlichen Raum meist negativ bewertet. Besonders die Mobilität der Landbevölkerung gilt als verbesserungswürdig.

Die Meinung der Menschen dort deckt sich mit diesem Bild jedoch nicht völlig, wie der aktuelle ADAC Monitor „Mobil auf dem Land“ ermittelt hat. Bei dieser repräsentativen Befragung zeigte sich, dass ein Großteil der in ländlichen Gemeinden Deutschlands lebenden Menschen mit seiner individuellen Mobilität durchaus zufrieden ist..

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Der ländliche Raum wird zwar als abgehängt gesehen, offenkundig gelingt es den Bewohnern aber recht gut, sich mit den Verhältnissen zu arrangieren.

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ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker: „Es ist toll und für uns auch ein klein wenig überraschend, dass so viele Menschen auf dem Land mit ihrer Mobilität so zufrieden sind. Dennoch fühlen sich auch etliche abgehängt und ausgebremst, wünschen sich deutlich mehr Investitionen in innovative Mobilitätsangebote und schnelles Internet. Wir zeigen mit unserer Befragung deutlich auch, dass es einige benachteiligte Gruppen im ländlichen Raum gibt. Mobilität hat viel mit Daseinsvorsorge zu tun – dieser Aufgabe muss sich der Staat stellen und Angebote schaffen. Gerade der öffentliche Verkehr hat hier noch starkes Verbesserungspotenzial. Und klar ist: Ohne Auto geht auf dem Land auch in Zukunft so gut wie nichts.“

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