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Keine Angst vor dem Älterwerden

Lange fit bleiben mit den richtigen Strategien

Eine ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten senkt das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten  Foto: djd/Verlag Peter Jentschura/Shutterstock/D. Zinkevych
Eine ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten senkt das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten Foto: djd/Verlag Peter Jentschura/Shutterstock/D. Zinkevych
Alt werden ist nichts für Feiglinge. Dieses geflügelte Wort haben wohl die meisten von uns schon einmal gehört oder gelesen. Aber wie weit stimmt es eigentlich? Geht es irgendwann nur noch darum, gegen nachlassende Leistungsfähigkeit und Krankheit anzukämpfen? Der gelernte Drogist und Bestsellerautor Dr. h. c. Peter Jentschura aus Münster meint dazu: „Es ist nicht in erster Linie das Alter, das die Beschwerden hervorruft, sondern vor allem der Lebensstil.“ Hier einige Tipps vom 77-jährigen Gesundheitsexperten, wie man lange fit und aktiv bleiben kann:

Besser vorbeugen: „Auch wenn es wie eine Binsenweisheit klingt: Ein ausgewogener Speiseplan, der überwiegend frische, saisonale Produkte beinhaltet, im Zusammenspiel mit körperlicher Aktivität, ist die beste Prävention“, sagt Jentschura etwa. Vor allem Volkskrankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen könne man durch einen gesunden Lebensstil wirksam vorbeugen. Langzeitstudien hätten gezeigt, dass sich allein das Risiko für Diabetes Typ 2 durch moderate Bewegung und die richtige Ernährung um bis zu 60 Prozent reduzieren lasse.

Schädliches ausscheiden: Aus naturheilkundlicher Sicht, so Jentschura, ist die Übersäuerung des Gewebes ein wesentlicher Grund für viele Beschwerden, die sich im Alter bemerkbar machen. Darunter fallen Infektanfälligkeit, Antriebsarmut, aber auch entzündliche Prozesse wie Rheuma oder Gicht. „Saure Stoffwechselprodukte lagern sich über die Jahre im Gewebe als Schlackenstoffe ab und blockieren einen gesunden Austausch zwischen den Zellen“, weiß der Gesundheitsexperte. Sein Rat: Säuren regelmäßig durch eine basische Fastenkur ausleiten. Weil dabei viel Tee und Wasser getrunken und säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Zucker und Kaffee gemieden würden, könnten Schlacken aus dem Gewebe gelöst werden.

Den Geist wachhalten: Wenn der Beruf als feste Säule im Alltag nicht mehr vorhanden ist, fallen viele Menschen in ein Loch – und fühlen sich schlagartig alt. Umgekehrt jedoch, so zeigen Studien, sind die, die sich im Ruhestand aktiv umorientieren und ihre Tage sinnvoll füllen, deutlich zufriedener und fitter. Peter Jentschura rät zum Beispiel dazu, sich ein neues Hobby zuzulegen, eine neue Sprache zu erlernen oder sich sozial zu engagieren. Alle seine Tipps zum Thema hat er in dem Buch „Zivilisatoselos leben“ (ISBN: 978-3-933874-30-6) zusammengetragen. mh
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