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Fed Cup 2018

Chance verpasst

Barbora Strycova holte den ersten Punkt und nahm dadurch ihrer Mannschaftskollegin Katerina Siniakova ein wenig die Anfangsnervosität. Foto: Jürgen Hasenkopf
Barbora Strycova holte den ersten Punkt und nahm dadurch ihrer Mannschaftskollegin Katerina Siniakova ein wenig die Anfangsnervosität. Foto: Jürgen Hasenkopf
Katerina Siniakova machte durch ihren Sieg über Sofia Kenin den sechsten Erfolg Tschechiens im Fed Cup perfekt. Foto: Jürgen Hasenkopf
Katerina Siniakova machte durch ihren Sieg über Sofia Kenin den sechsten Erfolg Tschechiens im Fed Cup perfekt. Foto: Jürgen Hasenkopf
Tschechien gewinnt zum sechsten Mal in den vergangenen acht Jahren den Fed Cup.

Wenn Angelique Kerber und Julia Görges sich das Finale angeschaut haben sollten, müssten sie sich noch nachträglich ein paar Tage der Trauer auferlegen. Noch nie war es so „einfach“, die Weltgruppe und damit den Fed Cup für sich zu entscheiden. Deutschland Bezwinger Tschechien schlug die USA glatt mit 3:0. Den ersten Punkt holte Barbora Strycova, 2017 die Spitzenspielerin des Club an der Alster in der Damen Bundesliga, gegen Sofia Kenin, die auf Rang 52 der Weltrangliste geführt wird.

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Die USA traten mit ihrer C-Mannschaft an und hatten keine Chance, gegen die im Fed Cup immer aufs Neue hoch motivierten Tschechinnen, wobei auch die nur mit ihrer B-Mannschaft aufliefen. Ihre zwei höchstnotierten Spielerinnen, Petra Kvitova (WTA Nr. 7) und Karolina Pliskova (WTA Nr. 8) waren wegen Krankheit nicht am Start. Dabei sollte der Sinn eines Finales am Ende einer langen Saison, wenn es so abläuft wie in diesem Jahr, ruhig auf den Prüfstand kommen sollte. Keine der etablierten Spielerinnen hat mehr so „richtig Bock“ auf ein Finale, wenn alle anderen bereits im Urlaub sind und sich zwei Wochen eher von der Saison erholen können.

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Deutschland startet 2019 in Runde 1 gegen Weißrussland, Austragungsort ist die Volkswagenhalle in Braunschweig vom 8.-9. Februar. Nach 18 Jahren findet damit erstmals wieder eine Fed Cup Begegnung im Norden statt. Wer definitiv spielt, wird Teamchef Jens Gerland zehn Tage vor Beginn der Begegnung bekannt geben.

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