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Tennis in Hamburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

Chance verpasst

Thies Röpcke Redakteur
Thies Röpcke Redakteur
Gunnar Knappe Projektleitung
Gunnar Knappe Projektleitung
Mann, Man, Man. Wer kann denn das ahnen? Da ist man kurz davor, die „fertige“ Ausgabe von TENNIS in Hamburg zum Drucker zu übermitteln, und dann gewinnt Alexander Zverev das ATP Masters, wird Weltmeister und wirft so einiges bereits zu Papier Gebrachtes über den Haufen.

Na gut, ich möchte mich nicht beschweren. Erst Angelique Kerbers Wimbledonerfolg und jetzt wieder ein Riesenerfolg in London. Die englische Hauptstadt scheint den beiden deutschen Stars zu liegen. Ist das jetzt aber auch der Startschuss des neuen deutschen Tennisbooms? Beim letzten Mal, zu Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker, waren die Erfolge der beiden – auch in London – die Initialzündung, um Jugendliche aber auch Erwachsene zum Schläger greifen zu lassen. Und heute? Mal abwarten.

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Apropos Weltmeister. Kein anderer Verband in Deutschland, wahrscheinlich auf der ganzen Tenniswelt, kann von sich behaupten, innerhalb von wenigen Monaten drei „ganz offizielle“ Weltmeister sein „Eigen“ nennen zu dürfen. Dimitri Polyakov vom TV Sasel stellte TENNIS in Hamburg bereits in der September Ausgabe vor: Er wurde ITF Weltmeister der Herren 50. Alexander Zverev folgte nun in London, da fehlt noch eine. Claudia Hoffmann-Timm (UHC) holte sich in Miami den Titel bei den Damen 45. TENNIS in Hamburg und ganz Tennis Hamburg gratuliert den Dreien.

Außer Alexander Zverev zwei alte Kaliber werden Sie vielleicht sagen, wo bleibt die Jugend? Sie kommt. Allen voran Noha Noma Akague vom THC Marienthal. Noha ist erst 14 Jahre alt, aber wurde gerade Norddeutsche Meisterin der Damen. Mehr über Noha ab Seite 47.

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Und schon wieder Mann, Mann, Mann oder lieber Frau? Ganz zum Schluss, sozusagen beinahe nach Druckbeginn kommt die Info, auf die alle Tennisfans gewartet haben. Der „Neue“ vom Rothenbaum, Peter-Michael Reichel, hat die Katze aus dem Sack gelassen. Die German Open sind out, die Hamburg Open in. Hamburg Open nennt sich in den nächsten fünf Jahren das 500er ATP Turnier am Rothenbaum. Das scheint ein klares Bekenntnis zur Hansestadt zu sein. Turnierdirektorin wird seine Tochter, Sandra Reichel, die wohl über viel Erfahrung im Turnierbusiness verfügen soll. Sie brachte es auf den Punkt: „Das Turnier ist der Star, und wir begreifen uns zusammen mit der Stadt, dem DTB und dem Club an der Alster als ein Team.“ Das klingt gut, da obendrein zurzeit bei der WTA, der Women‘s Tennis Association, ausgelotet wird, ob ein Damen Event an die Alster zurückkehren kann. Ende gut, alles gut?

Jedenfalls ein Jahresabschluss mit guten Infos.

Thies Röpcke/Gunnar Knappe

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