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Immobilien 08/2019

Kinder? Sicher! Aber kindersicher

Das erste Baby kündigt sich an, und schon beginnen bei den werdenden Eltern die Sorgen: Denken wir an alles? Eine der wichtigsten Baustellen ist die eigene Wohnung.

Kippsicherheit: Das ist nur eine von vielen Anforderungen an eine kindersichere Wohnungseinrichtung. Foto: DGM/Paidi
Kippsicherheit: Das ist nur eine von vielen Anforderungen an eine kindersichere Wohnungseinrichtung. Foto: DGM/Paidi
Die meisten Kinder werden schon im ersten Lebensjahr mobil. Das Kinderzimmer, aber auch die übrige Wohnung sollten mit Blick auf die Sicherheit des Kindes und die Gelassenheit der Eltern rechtzeitig angepasst werden“, rät Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM).

Kinderwagen, Autositz und Wiege oder Stubenwagen stehen auf der Einkaufsliste der meisten werdenden Eltern recht weit oben. Ebenso wie Wickelkommode, das Kinderbett und weitere Möbel für das Kinderzimmer. „In den ersten sechs bis zwölf Monaten schlafen viele Neugeborene mit im Elternschlafzimmer. Spätestens dann wird es Zeit, ein Kinderzimmer einzurichten, das der Sicherheit und Geborgenheit des elterlichen Schoßes gerecht wird“, sagt Winning. Grundvoraussetzung dafür seien sichere und gesundheitlich unbedenkliche Möbel – und zwar in der gesamten Wohnung.

Wohnung entschärfen

Babys und Kleinkinder erkunden die Wohnung auf ihre ganz eigene Weise. Sie greifen nach allem, was sie erreichen können, sie krabbeln und toben umher und erklimmen Stühle und Schränke. Besonders wichtig ist daher ein sicherer Stand der Möbel – im Zweifelsfall mithilfe einer zusätzlichen Wandbefestigung. Ebenso das vorsorgliche Entschärfen potenzieller Gefahrenstellen wie spitzer Griffe, Schlüssel, Ecken und Kanten, aber auch Steckdosen, Treppen, Fenster und Türen, beweglicher Schaukelstühle und Tischplatten.
  
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„Schon einfache Maßnahmen wie Schutzkappen an den Möbelecken und Sicherheitssperren an Schubladen und Schranktüren reduzieren das Verletzungsrisiko erheblich“, sagt der Möbelexperte. Nicht weniger wichtig sei, dass die Wohnungseinrichtung keine ungesunden Inhaltsstoffe ausdünstet – gerade im Hinblick auf Kleinkinder, die gerne alles Mögliche in den Mund nehmen.

„Ob neue Möbel sicher und dauerhaft gesundheitsverträglich sind, können Eltern im Möbelhandel, geschweige denn im Online-Shop nicht ohne Weiteres feststellen“, sagt Winning. Um ihrem Wunsch nach größtmöglicher Sicherheit für die kleinen Bewohner dennoch gerecht zu werden, zeichne die DGM qualitätsgeprüfte Kindermöbel mit dem „Goldenen M“ aus. „Das RAL-Gütezeichen ist der strengste Nachweis für Möbelqualität in Europa und eines der wichtigsten Qualitätszeichen für Möbel überhaupt. Damit zertifizierte Hersteller müssen alle Anforderungen der Güte- und Prüfbestimmungen einhalten und durch unabhängige Laboruntersuchungen sicherstellen“, so der DGM-Geschäftsführer. Um im Prüflabor beispielsweise die Haltbarkeit von Kinderbetten zu testen, belasten Stahlstempel, die dem Gewicht eines Kindes entsprechen, den Boden des Möbelstücks ganze 5000 Mal. Dabei darf sich nichts lösen und es darf nichts brechen. Natürlich müssen alle verwendeten Materialien wie Massivholz, furnierte, folierte oder melaminharzbeschichtete Holzwerkstoffe sowie Lacke, Wachse und Öle auch gesundheitlich absolut unbedenklich sein, damit die DGM einen Möbelhersteller auszeichnet.


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