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100 Jahre WSB

Engagement von damals hat sich gelohnt

Erfolgreiche Revolution: Von der geschlossenen Gesellschaft zum Verband mit großer Offenheit für neue Mitstreiter

Tradition: Norbert Deiters (li.) und Niels Bonn mit typischen Büro-Ordnungssystemen aus dem vergangenen Jahrtausend. FOTO: EFF
Tradition: Norbert Deiters (li.) und Niels Bonn mit typischen Büro-Ordnungssystemen aus dem vergangenen Jahrtausend. FOTO: EFF
Tatsächlich ist das ein entscheidender Aspekt, der den WSB auch eineinhalb Jahrzehnte danach für junge Unternehmer attraktiv macht, wie Michael Simon unterstreicht: „Lokal Verantwortung übernehmen für eine Region und ihre Wirtschaft ist genau die Philosophie, die die Deutsche Bank heute im Jahr 2019 verkörpert. Und in Bergedorf wird das im WSB wirklich und ehrlich gelebt.“

So sieht es auch Daniela Böhm, die vor allem den menschlichen Kontakt auf Augenhöhe im WSB lobt: „Im Großraum Bergedorf machen wir doch alle den größten Teil unseres Umsatzes. Und trotzdem geht es im WSB nicht bloß um den Austausch von Visitenkarten für den nächsten Auftrag. Hier lernt man sich persönlich kennen, kriegt Tipps von alten Hasen und jungen Wilden, aber macht eben alles auch, um Bergedorf selbst voranzubringen.“

Beizeiten die richtigen Hebel umgelegt

Es scheint, dass der Einsatz der jungen Revoluzzer aus den 1990er-Jahren bis heute nachwirkt, der WSB trotz seines schon 100. Geburtstags ganz besonders für junge Mitglieder hoch attraktiv ist.
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„Gerade in den vergangenen 20 Jahren ist manches alte Flaggschiff der Bergedorfer Wirtschaft auf der Strecke geblieben. Aber unser Verband wächst – und das sogar noch deutlich schneller als die ebenfalls rasant wachsende Einwohnerzahl Bergedorfs“, sagt der mittlerweile zu den Entscheidern im WSB gehörende einstige Revoluzzer Niels Bonn. „Wir scheinen damals, Mitte der 1990er-Jahre, die richtigen Hebel umgelegt und einen Verband geschaffen zu haben, der auch heute noch einen Blick für die Zukunft hat.

„Im WSB kriegt man Tipps von alten Hasen und jungen Wilden – und tut gleichzeitig viel, um Bergedorf voranzubringen“

Daniela Böhm, WSB-Mitglied und Werberin

Aber es wäre auch schlimm, wenn wir die gleichen Fehler machen würden wie die alten Herren damals, vor einem Vierteljahrhundert.“

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Der WSB von heute sei in der Pflicht, offen zu sein für neue Ideen und Mitglieder, vor allem, wenn es sich dabei um junge Unternehmer und Unternehmerinnen handle, unterstreicht Niels Bonn: „Wir sind stolz auf das rasante Wachstum des WSB in den vergangenen Jahren. Das ist im Vergleich zu anderen Wirtschaftsverbänden herausragend. Und es zeigt, dass wir hier in Bergedorf genau auf dem richtigen Weg sind.“

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