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Mein Niendorf

Opernloft Hamburg: „Den Zauber der Oper kennenlernen“

Die Gründerin des „Hamburger Opernlofts“, Yvonne Bernbom, kommt aus Niendorf

Opernloft-Geschäftsführerin Yvonne Bernbom steht auch als Sängerin und Moderatorin auf der Bühne Foto: Silke Heyer
Opernloft-Geschäftsführerin Yvonne Bernbom steht auch als Sängerin und Moderatorin auf der Bühne Foto: Silke Heyer
Seit 2007 ist sie Geschäftsführerin des Hamburger Opernloft - Junges Musiktheater Hamburg: Yvonne Bernbom. Ihre Leidenschaft für die Bühne im Allgemeinen und die Musik im Besonderen, entdeckte sie an der Grundschule Moorflagen.

„Dort habe ich tänzerische Gymnastik gehabt. Es gab einmal im Jahr eine Aufführung. Diese Aufführungen auf der Bühne der Schul-Aula haben damals großes Interesse für die Bühne ausgelöst“, erinnert sich Bernbom.

Ihre Kindheit hat sie in Niendorf verbracht, sie wohnt inzwischen in Quickborn und arbeitet in Altona. An ihre Zeit hier erinnert sie sich aber gern, vor allem ans Schwimmbad Bondenwald: „Als Jugendliche haben wir viel Zeit dort verbracht. Man traf sich mit seiner Clique, um Spaß zu haben. Das Schwimmen war tatsächlich nebensächlich“ sagt Opernsängerin und Musikpädagogin Bernbom. Nach der 10. Klasse am Gymnasium Bondenwald besuchte sie das Wirtschaftsgymnasium an der Christuskirche. Dort eignete sie sich ihre Kenntnisse für die Geschäftsführung an.
  
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Die Idee zur Gründung eines Opernlofts hatte Yvonne Bernbom, die auch ausgebildete Sängerin ist, weil ihr ein entsprechender Ort, eine solche Bühne, in Hamburg noch gefehlt hat. „Als Sängerin liebe ich selbst die Oper. Aber ich kann verstehen, dass der Zugang manchmal etwas schwierig ist.“

„Den Zauber der Oper kennenlernen“ Image 1
Der Saal hat eine riesige Glasfront, von der man toll in den Hafen schauen kann Fotos: Silke Heyer/gettyImages
Der Saal hat eine riesige Glasfront, von der man toll in den Hafen schauen kann Fotos: Silke Heyer/gettyImages
Oft gebe es in Opern viel Musik, die nur dazu diene, Handlungsverläufe zu überbrücken oder Gefühle lang und breit auszugestalten. Das könne schnell langweilig und schwer verständlich werden, so die Opernloft-Chefin. „Und trotzdem glaube ich, dass fast jeder Freude an Opernmusik haben kann. Das wollten wir mit unserer Oper für Einsteiger im Opernloft erreichen, dass alle sich einmal in die Oper trauen und in etwas kleinerer Dosis den Zauber kennenlernen können, den wir so lieben.“ Gegründet in Eilbek ist das Opernloft Hamburg nach einer Station in der Neustadt seit 2018 im Alten Fährterminal in Altona untergebracht. An einem außergewöhnlichen Ort, mit einem außergewöhnlichen Programm.
  
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Tod im Terminal - Bekannte und unbekannte Werke der Opernliteratur einmal ganz anders kennenlernen Fotos: Inken Rahardt (3), Gerhard Hornfeldt (Sängerkrieg)
Tod im Terminal - Bekannte und unbekannte Werke der Opernliteratur einmal ganz anders kennenlernen Fotos: Inken Rahardt (3), Gerhard Hornfeldt (Sängerkrieg)
Don Giovanni  
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„Wir öffnen einen ganz neuen Blick auf das Genre Oper! Jedes Opernloft-Format ist auch für Einsteiger geeignet. In unseren ‚Opern in kurz‘ erzählen wir immer ein Stück von einem Komponisten komplett - aber in nur 90 Minuten!“ begeistert sie sich. Und weiter: „Wem das für den Anfang zu viel ist empfehle ich unsere ‚Krimioper‘. Hier spielen wir mit dem Klischee, dass in Opern ja immer gestorben wird…“.

  
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Tosca
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Project  
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Neben den kurzweiligen Produktionen schwärmt Bernbom auch für das Gebäude. „Unser neues Theater im Alten Fährterminal in Altona ist wirklich sehenswert – unser Saal hat eine riesige Glasfront, von der man toll in den Hafen schauen kann. Und bei gutem Wetter öffnen wir unsere Terrasse direkt an der Elbe!“ Solche Ausblicke kann Niendorf natürlich nicht bieten, aber, so Bernbom, Niendorf ist „sehr stadtnah und doch ist man im Grünen. Die Natur, so das Niendorfer Gehege, der Tibarg mit seinen Einkaufsmöglichkeiten und der wunderbaren Kirche machen Niendorf für mich zu einem attraktiven Stadtteil.“ cc

Weitere Infos:
Opernloft
Van-der-Smissen-Straße 4.
Hamburg
www.opernloft.de
  
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