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Themenwelten Hamburg
Tennis in Hamburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

Thies Röpcke, Redakteur
Thies Röpcke, Redakteur
der Start dieses Editorials könnte lauten: es ist wieder viel passiert im Tennis in Hamburg in den vergangenen zwei Monaten. Und da tatsächlich wieder viel passiert ist, begrüße ich Sie mit den einfallsreichen Worten, es ist in den vergangenen zwei Monaten wieder viel passiert in TENNIS in Hamburg.

Die Punktspiele sind ziemlich durch und es gab einige hochklassige Lokalderbys. Die Damen des THC Horn Hamm kamen in der 2. Bundesliga gegen den mit beinahe voller Stärke angetretenen Club a. d. Alster mit 0:9 unter die Räder. Nach einem unglücklichen 4:5 nach drei Matchbällen im entscheidenden Spiel gegen den RHTC Bayer Leverkusen müssen sie zurück in die Regionalliga. Die Herren des Großflottbeker THGC ließen mit dem HTHC und den 2. Herren von Alster gleich zwei Konkurrenten hinter sich und stiegen in die Regionalliga auf, und der TSV Sasel hat die jahrelange Vorherrschafft der Herren 50 des Club a. d. Alster durchbrochen und übernahm mit ihrem Spitzenspieler, Weltmeister Dimitri Poliakov, die Regentschaft in Hamburg. Natürlich gab es weitere Matche, diese alle aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen.

Ist Tennis in den Monaten Mai und Juni nun eine Mannschaftssportart oder eher doch ein Einzelsport? Ella Seidel vom THC Klipper hat es allein geschafft. Sie wurde in Ludwigshafen deutsche Meisterin der U14. Ich denke, das ist der größte Hamburger Erfolg der letzten zwei Monate. Glückwunsch Ella.
  
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Nur noch wenige Tage und die Veranstalter der ersten Hamburg European Open am Rothenbaum können zeigen, dass der DTB mit der Vergabe des Turniers an die Familie Reichel nichts Schlimmes angerichtet hat. Mittlerweile ist die Spielermeldeliste veröffentlicht und die Befürchtungen mancher, dass die Quantität von „Normalos“ gegenüber der Qualität im ersten Jahr Vorrang hat, ist nicht eingetreten. Mit Dominic Thiem und Fabio Fognini sind zwei Top Ten Spieler dabei, die mit ihrem Stil, Tennis zu spielen, die Hamburger Tennisfans sicher gut unterhalten werden. Thiem hat lt. eigener Aussage auch noch etwas gutzumachen. Im vergangenen Jahr schied er im Viertelfinale aus, das soll ihm in diesem Jahr nicht passieren. Und Fabio Fognini kann spielen, wie er will, was los ist bei ihm auf jeden Fall. Aus deutscher Sicht hat die Wachablösung stattgefunden. So wie Philipp Kohlschreiber in den letzten Wochen schwächelt, schlägt Jan-Lennard Struff umso mehr zu. Wenn er seine gezeigten Leistungen weiter abrufen kann, ist mit ihm weit vorn zu rechnen.
  
Gunnar Knappe, Projektleitung
Gunnar Knappe, Projektleitung
Noch weiter vorn und für mich an Position Eins gesetzt ist Alexander Otto. Der Hamburger Unternehmer und Tennisfan hat erst im Februar die Pläne des Umbaus der Rothenbaum Anlage der Öffentlichkeit vorgestellt und was ist passiert? Alle Versprechungen wurden eingehalten. Das neue Dach ist da, auf den Plätzen M1 und M2 kann man wieder ohne Gefahr, sich einen Splitter reinzuziehen, auf neuen Bänken sitzen und die weiteren Umbaumaßnahmen, sofern sie nicht das Tagesprogramm des Turniers beeinträchtigen, sind in vollem Gang. Ich freue mich besonders, dass der „Walk of Champions“ eine wichtige Rolle in der Planung gespielt hat. Er wird die in die Jahre gekommene bisherige Siegerwand mit ihren Portraits ablösen und ab dem kommenden Jahr alle interessierten Besucher, völlig neu konzipiert, über die Historie des Rothenbaum Turniers informieren.

Thies Röpcke/Gunnar Knappe
  
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