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Weihnachts-Gewinnspiel

Eine lange Geschichte

Der Weihnachtsmann hat Tradition

Jetzt ist die Zeit, in der viele freiwillige Weihnachtsmänner gesucht werden – gern mit Naturbart Foto: pixabay
Jetzt ist die Zeit, in der viele freiwillige Weihnachtsmänner gesucht werden – gern mit Naturbart Foto: pixabay
LANGENHORN Der Weihnachtsmann hat eine lange Tradition. Betrachtet man die Geschichte historisch, wird klar, dass die Figur auf die Legende des heiligen Nikolaus zurückzuführen ist. Er stammte aus Myra in der heutigen Türkei, war Bischof und starb vermutlich am 6. Dezember – der Ursprung des Nikolaustages. Der Kult um den Nikolaus wurde durch Martin Luther und die Reformation verändert. Unter seiner Ägide entstand der Mythos des Christkindes, das nun an Heiligabend die Geschenke brachte. Das Christkind wurde aber im Laufe der Zeit durch das Bild des Weihnachtsmanns weitgehend verdrängt.

In die USA kam die Weihnachtstradition im Gepäck der holländischen Auswanderer. Dort erhielt der Weihnachtsmann, den die Holländer Sintaklaas nannten, den Namen Santa Claus, in Russland dagegen wird er als Väterchen Frost bezeichnet. Und noch etwas hat unser Bild vom Weihnachtsmann geprägt: Im Jahre 1931 zeichnete Haddon Sundblom für die Coca-Cola-Werbekampagne ein Bild vom Weihnachtsmann.

Charakteristisch waren damals sein weißer Bart, der rote Mantel und ein Schlitten mit Rentieren. Damit hat Coca-Cola zur Verbreitung seines heutigen Erscheinungsbildes erheblich beigetragen. (mra)

Schnuppern, fühlen, horchen

Eltern sollten bei Spielzeug ganz genau hinschauen

Puppen können mit Weichmachern belastet sein Foto: pixabay
Puppen können mit Weichmachern belastet sein Foto: pixabay
LANGENHORN Auch bei Spielzeugeisenbahn und Co. muss auf die Sicherheitszeichen geachtet werden. Beim Kinderspielzeug ist die Auswahl riesig, doch Sicherheit ist dabei keine Selbstverständlichkeit, denn trotz Spielzeugrichtlinie der Europäischen Union, den Prüfungen nach CE und GS, schaffen es immer wieder Spielzeuge mit Gefahrenquellen auf den Markt. Ein Beispiel ist die klassische Spielzeugbahn aus Holz. Bei mangelhaften Exemplaren kann es passieren, dass sich Teile lösen. Nimmt ein Kleinkind sie in den Mund, kann es daran ersticken. „Schnuppern, fühlen und horchen“, rät daher Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion „Das sichere Haus“. Ein starker Geruch nach „Chemie“ weist oft auf eine hohe Schadstoffbelastung hin. Besonders riskant sind Magnetspielzeuge. Verschluckte Magneten können sich im Körper gegenseitig anziehen und schwere Verletzungen verursachen. Weitere Sicherheits-Tipps bietet die Organisation „Das sichere Haus“ auf ihrer Homepage. (mra)

www.das-sichere-haus.de

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