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Themenwelten Hamburg
Immobilien 10/2019

Neue Helfer in der Küche

Danebenstehen, überwachen und umrühren, damit auf dem Kochfeld nichts überkocht oder anbrennt – das war einmal. Heute erledigt dies eine hochmoderne Sensorik.

Praktisch: Nähert sich der Besitzer dem Backofen, schaltet das Gerät die Garraumbeleuchtung ein. Eine weitere innovative Assistenzfunktion verhindert das Übergaren und Austrocknen der Speisen. Fotos: AMK
Praktisch: Nähert sich der Besitzer dem Backofen, schaltet das Gerät die Garraumbeleuchtung ein. Eine weitere innovative Assistenzfunktion verhindert das Übergaren und Austrocknen der Speisen. Fotos: AMK
Kochfelder, auf denen nichts mehr überkocht und anbrennt oder mit denen man sogar unter Vakuum (Sous Vide) garen kann. Backöfen, die erkennen, wenn man sich ihnen nähert, und den nächsten Bedienschritt vorausahnen. Ein kompakter Dampfgarer, zusammen mit einer schnellen Mikrowelle und einem Heißluftbackofen in einem Gerät und vielen Automatikprogrammen für noch nicht so geübte Anwender – das sind nur ein paar Beispiele für die vielen nützlichen und intelligenten Komfort- und Assistenzfunktionen, mit denen heute moderne Einbaugeräte ihre Nutzer beim Kochen, Backen und Garen unterstützen.

Innovative Assistenzen

„Moderne Kochfelder, Backöfen und Dampfgarer sind mit vielen Komfortmerkmalen ausgestattet, um ihren Besitzern im Alltag assistierend zur Seite zu stehen. Damit heben sie die tägliche Speisenzubereitung auf eine ganz neue Ebene“, sagt Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft „Die Moderne Küche“ (AMK).
  
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Die Automatik erkennt beispielsweise, wenn das Wasser im Kochtopf den Siedepunkt erreicht hat. Der Sensor passt die Einstellungen dann selbstständig an und reguliert die Temperatur so lange, bis das Wasser kontrolliert kocht.

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Ob die Pfanne bereits die richtige Temperatur zum Anbraten von Fisch oder Fleisch erreicht hat, darüber muss man nicht mehr grübeln, denn der Touchscreen informiert, sobald der richtige Zeitpunkt erreicht ist. Selbst Sous-Vide-Garen – üblicherweise mit einem Dampfgarer oder Dampfbackofen – ist auch schon auf einem Kochfeld möglich: Dafür sorgt etwa ein kabel- und batterieloser Lebensmittelsensor, der wie in einer Profiküche die Kerntemperatur des Garguts misst. Ebenso die Wassertemperatur, damit sie exakt beibehalten wird.

Kurzum: Die Geräte werden immer intelligenter. Eine andere innovative Assistenzfunktion verhindert das Übergaren von Speisen, indem sie, sobald das Gerät am Ende eines Programms angelangt ist, den Garraum schnell herunterkühlt. So bleibt das Essen schön saftig, während es bei einem unkontrollierten Weitergaren bei hoher Restwärme Gefahr läuft, schnell auszutrocknen.
  
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„Am Wochenende kann man sich Zeit lassen, um ganz entspannt zu kochen, zu backen und zu garen. Während der Woche soll es dagegen meistens schnell von der Hand gehen“, sagt Irle.
  
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Hier spielen Multifunktionsprodukte – beispielsweise ein Heißluftbackofen, eine schnelle Mikrowelle und ein Dampfgarer mit Sous-Vide-Funktion in einem einzigen Einbaugerät – ihre Vorzüge aus. Wer im Backen auf mehreren Ebenen oder im Sous-Vide-Garen noch nicht so geübt ist, der findet die perfekte Unterstützung und Anregung, was man mit so einem Allrounder alles auf den Esstisch zaubern kann, im Automatik-Modus. Alle relevanten Parameter werden dann automatisch eingestellt. Eine weitere kleine, jedoch nicht unwesentliche Assistenzfunktion im Alltag ist eine Türschließhilfe: Leichtes Antippen genügt und die Backofentür schließt sich sanft und leise ganz von selbst.

Volle Flexibilität
  
Profiküche: Mit diesem Induktionskochfeld und Lebensmittelsensor können vakuumierte Speisen nach dem Sous-Vide-Verfahren sogar direkt auf dem Kochfeld gegart werden.  
Profiküche: Mit diesem Induktionskochfeld und Lebensmittelsensor können vakuumierte Speisen nach dem Sous-Vide-Verfahren sogar direkt auf dem Kochfeld gegart werden.

  
Volle Flexibilität bei der Speisenzubereitung ermöglichen auch Einbau-Backöfen mit einem XL-Garraum, der sich mithilfe eines Garraumteilers in zwei Bereiche aufteilen lässt. Auf diese Weise können beispielsweise zwei verschiedene Gerichte gleichzeitig zubereitet werden: mit unterschiedlichen Betriebsarten, Temperaturen und Garzeiten und ohne dass sich ihre Aromen vermischen – etwa bei Kuchen und Fisch. Als praktisch und energieeffizient erweist sich hierbei eine zweiteilige Backofentür: Will man nur nach der Speise im oberen Teil des Garraums sehen, klappt man dazu auch nur den oberen Teil der geteilten Backofentür auf, während der untere Raum geschlossen bleibt. Wird nur der obere Bereich zum Backen oder Garen genutzt, senkt das übrigens den Energieverbrauch deutlich.
  
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